Einen vernünftigen Weg gehen
Ich habe mich, wie bereits geschrieben, mit einigen unterschiedlichen esoterischen oder spirituellen Wegen beschäftigt. Dabei bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass die meisten dieser Lebenshilfen einem allen gemeinsamen Muster folgen: immer geht es (mehr oder weniger offenkundig) um das Selbst, das eigene Selbstbewusstsein und eigenen inneren Frieden bzw. um innere Harmonie. Es ist weder esoterisch, noch spirituell, nach Sich zu suchen und nach dem eigenen Ich zu fragen – es ist schlicht und ergreifend vernünftig!
In einem Interview drückt Jack Kornfield dies so aus: „Die Bedingungen unserer Welt ändern sich ständig, unsere Sinne, unser Denken werden ständig gefordert. Erleuchtung, auch Bedingungslosigkeit genannt, bedeutet, den Unterschied zu kennen zwischen den sich ändernden Bedingungen und reinem Gewahr-sein, das nur wahrnimmt. Es gibt keine erleuchtete Person, sondern nur unser Freiwerden von der Anhaftung und Identifizierung mit allem. Wir bleiben im zeitlosen Jetzt, während um uns alles kommt und geht. Diese Freiheit ist nicht mein oder dein, nicht persönlich, sie ist einfach. Und jeder der wirklich offen ist, kann das erkennen.“
Zum eigenen Leben finden
Es geht also darum, die eigene Person bzw. das eigene Leben, unabhängig von den ganzen äußeren Bedingungen zu erkennen und zu leben. Es gilt, die Freiheit des Lebens zu erleben und diese Freiheit ergibt sich dann, wenn wir das Leben in seinem „So-Sein“ wahrnehmen. Wer bin ich, ohne das Geld, das ich besitze oder wer bin ich, ohne die Minderwertigkeitskomplexe, die ich mir wegen fehlenden Geldes einrede? Mit wem oder was identifiziere ich mich, ohne dass diese Person oder Sache eigentlich für mich lebensnotwendig ist? Wie kann ich mich frei in meinem Selbst erleben?
Falls Ihnen dies noch zu unverständlich erscheint, dann hilft Ihnen vielleicht dieser Satz: „Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, so werdet Ihr nicht ins Himmelreich kommen“. Dieser Satz findet sich in der Bibel, Matthäus, 18,3. Keine Angst, ich komme jetzt nicht über Umwege zu einem irgendwie gearteten göttlichen Ansatz! Es geht mir auch nicht um das erwähnte Himmelreich. Konzentrieren Sie sich auf den Teil, in dem es heißt – „Wenn ihr nicht werdet, wie die Kinder“ und setzen Sie dahinter: „so könnt ihr das So-Sein nicht erleben.“
Dieser Satz ist nicht so zu verstehen, dass die Menschen unkritisch und naiv werden sollen. Es geht vielmehr darum, sich die Gabe zu erhalten, fasziniert vom Jetzt im Jetzt leben zu können.
Lesen Sie weiter bei: Die unmittelbare und existentielle Sicht der Dinge
Zu Sich und zu SICH,
zu
selbstbewusster,
intensiver und
chancenreicher
Harmonie
mit sich und der Welt
finden.
Lesen Sie hierzu:
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1. Zu Sich finden bei der Vielfalt der Wege
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2. Es ist vernünftig zu SICH zu finden
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3. Die unmittelbare und existentielle Sicht der Dinge
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