Scheuklappen wahrnehmen

Hierzu möchte ich Ihnen neueste Ergebnisse der Hirnforschung nahe legen, die ich während eines Vortrages zur Hirnforschung gehört habe. Als ich zu diesem Vortrag gefahren bin, dachte ich, dass dies sicherlich ein eher langweiliger da wissenschaftlicher Vortrag werden würde. Mit wachsender Begeisterung folgte ich dann jenem schwungvollen, leicht verständlichen und begeistert vorgetragenem Vortrag von Prof. Dr. Gerald Hüther, der Grundlage der folgenden Zeilen wurde.

Herr Prof. Hüther begann seinen Vortrag mit der Feststellung, dass jeder Mensch sich nicht an der Norm sondern an der Ausnahme orientierten sollte. Doch warum orientieren sich alle an vorgegebenen Normen? Es ist eben einfacher der Masse zu folgen und breit getrampelte Wege zu verfolgen, als einen neuen Pfad zu begehen. Der Mensch ist bequem und folgt am liebsten vorgegebenen Gedanken.

Hüther brachte als Beispiel eine kleine Geschichte: ein Mann ruft seine Frau an und teilt ihr mit, dass er noch Gäste für den Abend eingeladen habe. Er bat seine Frau, nach der Arbeit noch einkaufen zu gehen, damit sie für den Abend noch Essen richten könnte. Die Frau ging also nach der Arbeit noch einkaufen. Nach dem Einkauf trat sie mit ihren schweren Taschen den Heimweg an. Während sie nach Hause ging war sie noch ganz mit den Gedanken ans Essen und die Zubereitung beschäftigt und überlegte, ob sie denn auch an alles gedacht hatte. So in ihre Gedanken vertieft stellte sich ihr ein Mann, nur mit einem Mantel bekleidet, in den Weg. Er öffnete seinen Mantel, damit die Frau ihn nackt sehen konnte. Noch ganz in ihre Gedanken vertieft schaute die Frau den Mann an und sagte dann: „Ach ja, die Schrimps!“

Was sagt uns das? Wir sind in der Lage alles andere auszublenden, wenn wir einen Gedanken verfolgen. Das können wir im Kleinen, beim Hausputz, beim Einkaufen, beim Bastel oder eben bei dem, was wir so machen. Das können und tun wir aber auch, wenn es um Lebensziele geht. Wir folgen vorgegebenen Wege bzw. Gedanken und stellen die grundlegenden Gedanken dabei nicht infrage - wir laufen mit Scheuklappen durch die Welt und nehmen dies nicht einmal mehr wahr. Selbst dann nicht, wenn diese für uns zu Stress führen.

Lesen Sie weiter bei: Lebensziel:Stress

Eine-Welt-Sicht

Die Eine-Welt-Sicht umschreibt den Ansatz, welcher die Welt in Anwendung des Inklusivismus betrachtet und in dieser Weltsicht zu ganzheitlichem und nachhaltigem Denkten und Handeln führt. Hierzu einige Ausführungen unter:

1. Leben neu kennenlernen

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2. Scheuklappen wahrnehmen

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3. Lebensziel: Stress

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4. Depression und Angst

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5. Bedürfnisse wieder wahrnehmen

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6. Falsche Vorstellung vom Erfolg

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7. Aus dem ungesunden Kreislauf aussteigen

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8. Entfaltungskultur statt Ressourcenkultur


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