Lebensziel: Stress

Hierzu führte Hüther folgendes Beispiel an: Lachse schwimmen nach ihrer Geburt in einem Bachlauf ins offene Meer. Dort leben sie solange, bis sie geschlechtsreif werden. Wenn sie geschlechtsreif sind, prägt nur ein Gedanken ihr Dasein: sie wollen sich paaren und fortpflanzen. Zu diesem Zweck müssen sie zurück zu ihrer Brutstätte. Die Vorstellung sich paaren zu müssen konzentriert die ganze Wahrnehmung des Lachses auf den Geruch seiner Brutstätte. In seinem Zwang sich paaren zu müssen, vergisst der Lachs alles andere. Er schwimmt und schwimmt und nimmt nichts anderes mehr wahr, als die Signale, die ihm seinen Weg weisen. So findet er schließlich den Weg und gelangt an seine Brutstätte. Nach der Paarung, nach dem Erreichen seines Lebensziels, stirbt der Lachs innerhalb von drei Tagen.

Früher ging die Wissenschaft davon aus, dass sozusagen eine genetische Vorgabe im Gehirn der Lachse dafür sorgt, dass sie nach der Paarung sterben. Untersuchung führten jedoch zu einer neuen Erkenntnis: die Lachse sterben an Stress. In ihrer Konzentration auf die Paarung nehmen die Lachse nicht wahr, dass sie sich in immer engere Gewässer begeben. Dies obwohl sie eigentlich viel Platz brauchen. Erst nach der Paarung nehmen sie wahr, dass sie sich in einem viel zu kleinen und mit viel zu vielen Lachsen bevölkerten Gewässer befinden. Sie nehmen wahr, dass sie nicht genug Nahrung in ihrer Umgebung finden können und geraten über ihre lebensbedrohliche Situation so in Stress, dass sie wirklich sterben.

Die Wissenschaft hat Lachse nach der Paarung aus den Gewässern entnommen, mit speziellen Markierungen versehen und wieder ins offene Meer transportiert. Nach einem Jahr konnte die Wissenschaft feststellen, dass alle markierten Lachse wieder gekommen sind. Keiner ist im offenen Meer nach drei Tagen gestorben!

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Eine-Welt-Sicht

Die Eine-Welt-Sicht umschreibt den Ansatz, welcher die Welt in Anwendung des Inklusivismus betrachtet und in dieser Weltsicht zu ganzheitlichem und nachhaltigem Denkten und Handeln führt. Hierzu einige Ausführungen unter:

1. Leben neu kennenlernen

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2. Scheuklappen wahrnehmen

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3. Lebensziel: Stress

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4. Depression und Angst

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5. Bedürfnisse wieder wahrnehmen

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6. Falsche Vorstellung vom Erfolg

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7. Aus dem ungesunden Kreislauf aussteigen

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8. Entfaltungskultur statt Ressourcenkultur


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