Falsche Vorstellung vom Erfolg

Diese falsche Vorstellung von notwendigem Erfolg schuf die Überzeugung, nur dann erfolgreich gelebt zu haben, wenn man Erfolg hatte. Dabei wird Erfolg ausschließlich vernunftorientiert definiert als Mehrung von Geld und gesellschaftlicher Anerkennung. Doch bei dieser Definition werden die eigentlichen Grundbedürfnisse nach Nähe und Verbundenheit sowie nach persönlichem Wachstum und Autonomie ausgeschlossen. Letztlich wird Erfolg und Wachstum vernunftmäßig interpretiert und deshalb gänzlich missverstanden.

Es geht im Leben nicht um Verbundenheit durch Hierarchie oder Nähe durch Abhängigkeitsgefüge sondern um emotionale Nähe durch ein Miteinander in Augenhöhe, in Gleichwertigkeit. Es geht nicht um Wachstum und Autonomie als Mehrung finanzieller Möglichkeiten sondern als geistig-emotionales Wachstum im Sinne einer emotional spürbaren Entfaltung eigener Potentiale.

Dieses falsch verstandene Erfolgsdenken prägt das Leben jedes Einzelnen und unsere Gesellschaft: auf Grund der Konzentration auf die Vernunft bei gleichzeitiger Verdrängung der Emotionen konnte sich unsere Gesellschaft zu einer Gesellschaft der Ausbeutung von Ressourcen fehlentwickeln. Wir leben in einer Kultur, in der es immer nur darum geht, Ressourcen auszunutzen. Wir Plündern die Natur und die Menschen in gleicher Weise – völlig rational und emotionslos. Der Mensch hat kaum Spielraum für ein lebenswertes Leben, da er zum funktionalen Bestandteil des Ressourcenmanagements degradiert wurde. Es ist nicht wichtig, dass ein Mensch lebt, sondern nur, dass er gut funktioniert. Jeder Mensch lebt in diesem funktionalisierenden Konstrukt und richtet sich sein Leben darin ein. Er lernt sich in dieser Funktionalität zurechtzufinden und einzurichten.

So wird das Leben zur Routine und alles, was es sonst noch im Leben zu entdecken und zu gestalten gibt wird ausgeblendet, verdrängt und gerät in Vergessenheit. Jeder lebt sein Leben, indem er seinen Job erledigt und eben macht, was getan werden muss. Alles läuft im Gleichklang und ist gleichsam bedeutend und unbedeutend. So gleitet das Leben in Leblosigkeit ab – Begeisterung fehlt und die Begeisterungsfähigkeit stirbt ab. Jeder läuft in seinem Hamsterrad weiter oder so trägt jeder und jede dazu bei, dass alles immer weiter so läuft.

Sogar den beiden zentralen Problemen der Menschheit, wachsende Weltbevölkerung und Begrenztheit der Ressourcen, versucht die Menschheit ausschließlich mit noch effizienterer Ressourcennutzung zu begegnen. Alle bleiben in den Hamsterrädern!

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Eine-Welt-Sicht

Die Eine-Welt-Sicht umschreibt den Ansatz, welcher die Welt in Anwendung des Inklusivismus betrachtet und in dieser Weltsicht zu ganzheitlichem und nachhaltigem Denkten und Handeln führt. Hierzu einige Ausführungen unter:

1. Leben neu kennenlernen

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2. Scheuklappen wahrnehmen

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3. Lebensziel: Stress

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4. Depression und Angst

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5. Bedürfnisse wieder wahrnehmen

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6. Falsche Vorstellung vom Erfolg

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7. Aus dem ungesunden Kreislauf aussteigen

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8. Entfaltungskultur statt Ressourcenkultur


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