Aus dem ungesunden Kreislauf aussteigen
Es erscheint schwierig aus diesem Kreislauf der Ressourcennutzungskultur auszusteigen – wer einmal in dieser Tretmühle gefangen ist, dessen Hirnstrukturen sind so auf diese Gleise eingeschworen, dass anderes, innovatives Denken verkümmert ist. Der Blick bleibt auf das gerichtet, was man kennt.
Wer die Gesellschaft näher betrachtet, stellt fest, dass sich das ausschließlich geltende Muster der Ressourcenkultur in nahezu allen Bereichen der Gesellschaft finden lässt. Die Gesellschaft ist durchdrungen vom Verwaltungsgeist und von hierarchischen Strukturen, welche es ein jedem erlauben, sich zurückzulehnen. Ein jeder glaubt, dass schon alles läuft und man selbst nichts weiter dazu beitragen braucht. Die Begeisterung fehlt, da sich der gesellschaftliche Einsatz auf Besitzstandwahrung und „mir doch egal-Haltung“ begrenzt. Unser Leben wurde eben jedweder Begeisterungsfähigkeit beraubt.
Unsere Lebenswelt wurde so gestaltet, dass wir uns alles, was einmal faszinierend und bezaubernd erschien, selbst verboten haben. Nicht nur, dass die Gesellschaft kaum Raum für Begeisterung lässt, nein, Begeisterungsfähigkeit wird als Gefühlsregung gezielt ausgemerzt. Begeisterung verlernt man, wenn man sie nicht teilen kann. Kindliche Begeisterung wird in unserer Gesellschaft ausgegrenzt. Kinder dürfen noch begeistert sein – aber erwachsene doch nicht! Wenn sich jemand hemmungslos begeistert zeigt, dann wird das meist eher als peinlich, denn angenehm empfunden. So lernen bereits Kinder, ihre Begeisterung zu zügeln.
Jede Haltung entwickelt sich aus Erfahrungen. Eine negative Haltung zur Begeisterung entsteht aus der immer wieder gemachten Erfahrung, dass Begeisterung nicht gewünscht ist. Begeisterung für alles Mögliche, kann sich nur der erhalten, der trotzdem in der Schule noch gute Noten schreibt oder neben seinem Hobby, seine Arbeit oder die Familie nicht vernachlässigt. Aus diesem Grund ist in unserer gezielt leistungs- und erfolgsorientierten Gesellschaft die Begeisterungsfähigkeit nicht mehr weit verbreitet sondern eher abgestorben.
Um uns selbst und die Gesellschaft aus dieser deprimierenden und Depression fördernden Situation und Haltung heraus zu führen, sollten wir nicht auf politische Zeichen warten. Die Politik kann hier kaum Impulse setzen. Diese Veränderung muss von unten nach oben die Gesellschaft erobern – vom Einzelnen zur Gesellschaft!
Lesen Sie weiter bei: Entfaltungskultur statt Ressourcenkultur
Eine-Welt-Sicht
Die Eine-Welt-Sicht umschreibt den Ansatz, welcher die Welt in Anwendung des Inklusivismus betrachtet und in dieser Weltsicht zu ganzheitlichem und nachhaltigem Denkten und Handeln führt. Hierzu einige Ausführungen unter:
1. Leben neu kennenlernen
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2. Scheuklappen wahrnehmen
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3. Lebensziel: Stress
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4. Depression und Angst
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5. Bedürfnisse wieder wahrnehmen
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6. Falsche Vorstellung vom Erfolg
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7. Aus dem ungesunden Kreislauf aussteigen
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